"Fräulein Julie" 
                          von August Strindberg
                         Regie: Volker Lippmann

 
                  3.,4.,10.,11.,12. April jeweils 20 Uhr
                                       
                                         Mit:
                     Esin Eraydin - Fräulein Julie
                         Tamara Burduli - Kristin
                            Zaza Doksanovi - Jean




Mittsommernacht auf einem schwedischen Landgut.
Die junge Grafentochter Julie lässt sich mit dem Hausbediensteten Jean ein. Ungehemmt flirtet sie mit ihm, provoziert und beschimpft ihn, wird zudringlich -- bis der zögernde Jean nachgibt. 

Ein raffiniertes Spiel um Liebe und Macht beginnt – und im Licht des neuen Morgens sind die Rollen vertauscht: Jean ist Herr der Lage, Julie die Gefallene und Gedemütigte. Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf …
Intensiv und provokativ, beleuchtet Fräulein Julie nicht nur die destruktive Kraft sozialer Normen, sondern auch die Zerbrechlichkeit persönlicher Identität und die Komplexität menschlicher Beziehungen.

Gefördert vom Kulturamt Stadt Köln
 






 

                  Volker Lippman spielt an Ostern 
                                 "Der Kontrabaß" 
                               von Patrick Süskind

                   19. und 20. April 2025 um 20 Uhr

„Der Kontrabaß“ von Patrick Süskind

 

Regie: Hansgünther Heyme

Schauspiel: Volker Lippmann

 

Termine:

19.04.2025 und 20.04.2025

Jeweils um 20.00 Uhr

Im Theater Tiefrot Dagobertstraße 32

50668 Köln

 

 

Das Stück spielt Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. 

Der inhaltliche Verlauf lässt sich in drei Sinnabschnitte gliedern:

1. Der Selbstbetrug durch das übermäßige Loben des Kontrabasses.
2. Der Seelenstriptease des Kontrabassisten im Zusammenhang mit seinem Alkoholkonsum.
3. Die Pseudo-Lösung durch den Schrei mit dem offenen Schluss.

Im Zentrum aller drei Teile steht die Vereinsamung eines mittelmäßigen Musikers. Dieser versucht vergeblich seiner Lebenssituation zu entfliehen. Fluchtgedanken und Änderungswünsche stellen sich aber als nicht realisierbar dar. 

Der Kontrabassist ist viel zu sehr an sein Dasein angepasst, als dass er es schaffen könnte, sein Leben positiv zu verändern.
Eine Hass-Liebe bindet ihn an sein Instrument. 
Dieses ambivalente Verhältnis verdeutlicht einerseits sein gesellschaftlich angepasstes Leben und andererseits seine tiefe Trauer und Wut darüber.

Hinzu kommt noch die heimliche und unerwiderte Liebe zur Sopranistin Sarah. Diese Liebe macht den Musiker noch schwermütiger und verursacht den Hass auf sein Instrument, welches eine Teilschuld an seiner unerfüllten Liebe haben soll.
Er selbst sieht sich als verkanntes Genie und versucht in diesem Monolog, sein tatsächliches Leben zu rechtfertigen.


Fotos: Julia Karl

 

 


 

Foto: Frank Röttgen


"Hundswetter"
von Brigitte Buc
PREMIERE:
22. Mai 2025
Weitere Vorstellungen:
23. und 24, Mai jeweils 20 Uhr


 

Helene (Nathalie Dudzik) ist taffe Geschäftsfrau, aufopfernde Ehefrau und Mutter. Lulu (Josie Ludwig) ist hingegen alleinerziehend und arbeitet in einem Dessous-Geschäft. Gabrielle (Susanne Wiechert-Niepmann) ist Single, tablettensüchtig, arbeitslos und depressiv. 

 

An einem Morgen im September treffen diese drei Frauen zufällig und aufgrund des schlechten Wetters in einem Pariser Café aufeinander. 

Platzmangel und Helenes Burnout bewirken, dass sie sich schneller näherkommen, als ihnen lieb ist. Aus anfänglich angestrengter Hilfsbereitschaft und falscher Höflichkeit entsteht ein temperamentvolles Beisammensein, dass nicht vor dem nächsten Tag endet. 

Mit Hilfe von Champagner und Co. werden schonungslos Illusionen zerstört, Schwächen offenbart und ganze Lebensentwürfe über den Haufen geworfen. Alles unter den wachsamen Augen des missmutigen und spöttischen Kellners (Etienne Pattberg), der Mühe hat, die drei wildgewordenen Frauen in Schach zu halten. 

Eins steht fest – hinterher ist alles anders und jeder Beteiligte kehrt ein wenig transzendiert in sein Leben zurück.

 

Regie: Oliver Scheemann
Fotos: Roland Keusch


Theater Tiefrot präsentiert:
"Nachtland" 
von Marius von Mayenburg

PREMIERE 30. NOVEMBER  2024
um 20:00 Uhr

Weitere Vorstellungen:
4.,5.,11.,12.13.,14. Dezember 
Vorerst die letzten Termine
24.,25.,31. Januar 2025
um 20:00 Uhr
Regie und Bühne: Volker Lippmann
Kostüme: Dejan Radulovic
Mit:
Nathalie Dudzik-Nicola, 
Esin Eraydin-Judith, 
Ursula Wüsthof-Evamaria-Luise, Christoph Wehr-Philipp, 
Volker Lippmann-Fabian-Kahl.


Ein ominöses Bild steht im Zentrum von Marius von Mayenburgs Komödie: Nach dem Tod ihres Vaters finden die Geschwister Nicola und Philipp ein unscheinbares Gemälde auf dem Dachboden, signiert mit “A. Hiller.” Oder könnte es doch “A. Hitler” heißen? Besser wärʼs, denn das würde seinen Wert gehörig steigern. Die Provenienz ist allerdings unbekannt, und nur mit einer solchen kann ein Bild von Adolf Hitler gewinnbringend verkauft werden. Während die jüdische Schwägerin entschieden für die Zerstörung des Bildes plädiert, erforschen Nicola und Philipp fieberhaft die Familiengeschichte. Oder konstruieren sie eine neue?

Mit lockeren bis bitterbösen Pointen geht Marius von Mayenburg den Fragen nach, ob die Trennung von Werk und Künstler uneingeschränkt möglich sein darf und wie weit moralische Prinzipien gelten, wenn finanzieller Profit im Raum steht.


Gefördert vom Kulturamt Stadt Köln

                  Kritik Choices        
                 Thomas Glörfeld

                                 NOMINIERT 2024
                 FÜR DEN KÖLNERTHEATERPREIS 
                         BESTE SCHAUSPIELERIN
                                        "Rose"
                           von Martin Sherman

       Wiederaufnahme- Premiere: 25 April 2025 
                                 um 20 Uhr
  Weitere Vorstellung: 26. und 27. April 2025 um 
                                   20 Uhr


"ROSE" von Martin Sherman ist das Stück der Stunde, obwohl es im Jahr 1999 spielt. 
Rose, eine 80jährige Jüdin, sitzt in ihrer Wohnung in Miami Shiv’a: die traditionelle jüdische Totenwache für nahe Angehörige. 
Wir erfahren zunächst nicht, um wen es sich bei der Verstorbenen handelt.
 Rose ist allein, aber die Geister ihrer Lebensgeschichte sind anwesend. 
Sie erzählt, dramatisch und mit feinem Humor, vom jiddischen Schtetl, vom Warschauer Ghetto, vom Verlust geliebter Menschen, von ihrer Fahrt auf der „Exodus“ nach Palästina und von ihrem Neuanfang in den USA.
Und davon, wie ihre Kinder und Enkel sich in Israel an den verworrenen Fronten des Nahost-Konflikts positionieren müssen. 
Und schließlich auch, für wen sie Shiv’a sitzt.




Es spielt:             Lena Sabine Berg

Regie:                  Roland Hüve

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